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Wie fährt die Welt?

3 min Lesedauer

Wenn es ums Autofahren geht, hat jedes Land seine Besonderheiten. Welche das sind? Häufig andere als man vermuten würde.

Das denkt das Ausland: Deutschland gleich Autobahn-Land. Hier darf man überall so schnell fahren wie man will.

In Wirklichkeit: Auf rund 70% der deutschen Autobahnen gibt es zwar kein Tempolimit, nur sind häufig die Autobahnen überfüllt, so dass sich ein systematisches Geschwindigkeitslimit einstellt und der Fahrstil der Deutschen gezwungenermaßen „ausgebremst“ wird. Häufige Ursache: Stau oder zähfließender Verkehr. Im Jahr 2016 wurden ca. 419.000 Stau-Stunden gezählt – Tendenz steigend.

Das denkt das Ausland: Italiener fluchen und drängeln.

 

In Wirklichkeit: Laut einer Umfrage vom Meinungsforschungsinstituts Ipsos über den Fahrstil in Italien bestätigen 71 % der Italiener: das stimmt! Doch das gilt natürlich immer nur für die anderen Fahrer. Denn: sich selbst gaben die Italiener im Schnitt eine Fahrnote von 8. (1= schlecht/ 10= top)

Das denkt das Ausland: Der Fahrstil der Schweizer ist so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

In Wirklichkeit: Gerade bei Einhaltung des Tempolimits nimmt man es hier tatsächlich präzise genau. Denn wer auf der Autobahn 25 km/h schneller fährt als die höchstens erlaubten 120, begeht eine Straftat. Die Höhe der Geldstrafe richtet sich zudem nach Einkommen des Fahrers. So wurde im Jahr 2010 ein Schwede mit Tempo 290 geblitzt und musste dafür umgerechnet sagenhafte 782.000 Euro zahlen.

Das denkt das Ausland: Die Norweger sind tolerant – entspannt, gutmütig – wie alle Skandinavier.

 

In Wirklichkeit: Kein Norweger würde da widersprechen. Nur beim Thema Rauchen, da sind sie äußerst intolerant. Das Antitabakgesetz verschont nicht einmal rauchende Autofahrer in ihrem eigenen Auto – wer innerhalb von Ortschaften mit Zigarette am Steuer erwischt wird, zahlt satte 175 Euro Strafe. Zur Einführung des Gesetzes gab es übrigens eine Werbekampagne mit dem Motto: „Das einzige, was wir hier räuchern, ist Lachs.“ Spaß verstehen sie, die Norweger.

 

Das denkt das Ausland: Wilder Westen auf den Straßen des Ostens.

In Wirklichkeit: Beispiel Moskau. Eine Mega-Millionen-Metropole. Mit unglaublich viel  Verkehr. Besonders zur Rush-Hour. Natürlich geht es hier sehr hitzig zu. Doch sobald ein Unfall mit Blechschaden geschieht, müssen die Unfallgegner auf die Polizei warten und dürfen die Fahrzeuge selbst bei Staugefahr nicht vom genauen Unfallort wegbewegen. Denn eine mögliche Vertuschung des Unfallhergangs ist ein strafbares Vergehen. Da kann man doch wirklich von Ordnung sprechen.

Das denkt das Ausland: Kühe stehen auf der Straße und dürfen nicht vertrieben oder angefahren werden.

In Wirklichkeit: So ist es! Kühe gelten bei den Hindus als heilig. Doch auch in Indien ist die Zeit nicht stehen geblieben. Freilaufende Kühe in der Hauptstadt Delhi sind mittlerweile mit Mikrochips ausgestattet, so dass man ihren Standort verfolgen kann. Wird eine Kuh auf einer Bezahlautobahn angefahren (ja, auch dort gibt es Kühe!), zahlt die Betreibergesellschaft die Tierarztkosten und den Transport.

Das denkt das Ausland: Die Amis fahren riesige, spritfressende Pick-Ups.

In Wirklichkeit: Das war vielleicht mal so. Fakt ist: Auch in Amerika hat ein großes Umdenken zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit stattgefunden. Bereits verabschiedete Gesetze machen es in Zukunft großmotorigen Vehikeln durch einschneidende Restrektionen erstmals schwer. Spätestens ab 2025 dürfen neue Autos nur noch einen Verbrauch von maximal 4,3 Litern/100 Kilometer vorweisen. Dass die Amerikaner sich damit arrangieren, zeigt der boomende Markt an Elektrofahrzeugen. Mit einer Absatzzahl von über 130.000 Fahrzeugen allein im Jahr 2016 ist der Absatz laut Zulassungsstatistik gegenüber dem Vorjahr um beachtliche 33 % gestiegen.

Ob Kühe auf der Autobahn, Straßen ohne Tempolimit oder geräucherter Lachs – um sich ein echtes Bild vom Autofahren weltweit zu machen, hilft nur eines: einfach selbst hinfahren. Das macht auch am meisten Spaß. Gute Fahrt!

ERSTER EINER NEUEN ZEIT.

Der BMW i8.

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