Der 43. Ryder Cup: alles zum legendären Golfturnier

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Der grüne Teppich ist ausgerollt. In Whistling Straits im US-Bundesstaat Wisconsin stehen sich bei der Premiere von BMW als Worldwide Partner des Ryder Cups die Teams der USA und Europa beim prestigeträchtigsten Golfturnier der Welt gegenüber.

24. September 2021

Technik, Präzision, Leidenschaft: Der Ryder Cup ist nicht nur eines der größten Sportereignisse der Welt, das Golfturnier vereint auch Tradition mit Emotionen – und Prestige. Denn in den Kader der Teams USA und Europa schaffen es nur die Besten der Besten.

Die Entscheidung, wer sich die letzten drei Qualifikationsplätze für das Ryder Cup Team Europe erspielt, sorgte bei den Golffans beim BMW PGA Championship in Wentworth, London, für Hochspannung und war bis weit in die Schlussrunde völlig offen. Den Sieg beim dritten Rolex-Series-Event des Jahres und seinen zweiten großen BMW Titel nach der BMW Championship in Denver (USA) sicherte sich Billy Horschel mit einer exzellenten 65er-Finalrunde (7 unter Par) und einem Birdie am 18. Loch. Der 34-jährige ist erst der zweite US-Amerikaner nach Arnold Palmer (1975), der das Flagship Event der European Tour gewinnen kann. Horschel zeigte in einer begeisternden Finalrunde die besten Nerven jener bis zu 15 Spieler, die sich zeitweise Hoffnungen auf den Sieg machen durften. Erst an der letzten Spielbahn setzte er sich mit einem brillanten Annäherungsschlag und einem Tap-in zum Birdie vom Feld ab.

Ryder-Cup-Eröffnung:

elektrisierende Momente im Video

 Team Europa

diese Spieler sind mit dabei

Die BMW PGA Championship war das letzte Turnier, bei dem die Europäer noch Punkte für den Ryder Cup sammeln konnten. Vier der neun Qualifikationsplätze waren rechnerisch noch offen. Für die Engländer Matthew Fitzpatrick und Tyrrell Hatton war das Verpassen der Qualifikation allerdings nur noch theoretischer Natur, sodass sich ein spannender Kampf um die verbliebenen drei Plätze zwischen Bernd Wiesberger, Lee Westwood, und Shane Lowry entwickelte. Wiesberger spielte über vier Runden am solidesten und qualifizierte sich als erster Österreicher der Geschichte für den Ryder Cup. Die Entscheidung zwischen Westwood und Lowry dagegen wogte hin und her und geriet am Sonntag zu einem Herzschlagfinale, das der Engländer Westwood schließlich für sich entschied. Lowrys Traum von der ersten Ryder-Cup-Teilnahme erfüllte sich dennoch, denn Kapitän Padraig Harrington nominierte den Iren am Sonntag im Wentworth Club als Captain’s Pick, ebenso wie die Ryder-Cup-Legenden Sergio García und Ian Poulter. Bereits vor der BMW PGA Championship hatten sich Jon Rahm (ESP), Rory McIlroy (NIR), Tommy Fleetwood (ENG), Viktor Hovland (NOR) und Paul Casey (ENG) für das Aufgebot des Titelverteidigers qualifiziert.

Die US-Amerikaner gehen mit Collin Morikawa, Dustin Johnson, Bryson DeChambeau, Brooks Koepka, Justin Thomas, Patrick Cantlay, Tony Finau, Xander Schauffele, Jordan Spieth, Harris English, Daniel Berger und Scottie Scheffler vom 24. bis 26. September in den ebenso legendären wie emotionalen Mannschaftswettbewerb. 

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Ryder Cup und BMW:

Tradition trifft auf Innovation

​Die Trophäen-Übergabe wird beim diesjährigen Ryder Cup zum Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes. Für das Projekt „The Electrified Wingsuit“ (➜ Lesen Sie mehr: Das Making-of des Wingsuit Fluges mit E-Motor) betrat der Österreicher Peter Salzmann vergangenes Jahr gemeinsam mit BMW i und Designworks, der Inhouse Agentur der BMW Group für mobile Konzepte von morgen, unbekanntes Terrain – und sorgte mit einem Steigflug in einem elektrifizierten Wingsuit mit E-Motor für Aufsehen und einmalige Momente. Für den Ryder Cup hat BMW Group Designworks nun ein maßgeschneidertes Gehäuse entworfen, in dem Salzmann die traditionsreiche Trophäe beim Wingsuit-Jump an seiner Brust befestigt bis zum Austragungsort transportierte – in einem ebenso maßgefertigten Anzug im Stile des Turniers. Nach der Landung begleitete er den Pokal im BMW iX bis zum Clubhouse, um ihn dort für die offizielle Eröffnungsfeier zu übergeben. 

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BMW und Ryder Cup:

Partnerschaft seit 2006

Die Erfolgsgeschichte von BMW und dem Ryder Cup begann im Jahr 2006, als BMW im irischen K-Club erstmals als "Official Car Partner" das legendäre Duell der Teams aus den USA und Europa unterstützte. Seither war BMW bei jeder Ausgabe vertreten und hatte bei den Ryder Cup Events in Celtic Manor (Wales, 2010), Gleneagles (Scotland, 2014) und Paris (Frankreich, 2018) als "Official Partner" eine Schlüsselrolle inne, die im November 2018 auf beide Seiten des Atlantik ausgeweitet wurde: BMW wird "Worldwide Partner" beim Ryder Cup 2021 in Whistling Straits sowie der Veranstaltung 2023 in Rom. 

Der alle zwei Jahre ausgetragene Teamwettbewerb ist ein elektrisierendes Event, das mit keinem anderen Golfturnier vergleichbar ist. Eine entsprechend unvergessliche Erfahrung ist auch das Ziel der Partnerschaft, als Partner des europäischen Teams in den USA oder im Rahmen von Event-Erlebnissen. So sorgt der BMW Shuttle Service dafür, dass Spieler, Organisatoren und VIP-Gäste immer rechtzeitig und entspannt an ihrem Ziel ankommen. Bei der BMW Experience können Gäste Freude am Fahren und die einzigartige Atmosphäre am Spielort erleben. Beim vergangenen Ryder Cup 2018 im „Le Golf National“ in Paris kamen 500 Gäste in den Genuss eines exklusiven Programms mit VIP Hospitality Tickets, Übernachtungen im Hilton Paris Opera und BMW Gala Night. José Maria Olazábal, der Kapitän beim legendären Comeback-Sieg der Europäer beim Ryder Cup 2012, eröffnete den Gästen faszinierende Einblicke hinter die Kulissen und in die Gedanken eines Ryder-Cup-Kapitäns. Auf dem Turniergelände waren BMW X2, BMW X4, BMW i8 Roadster, BMW 7er und BMW 8er Fahrzeuge ausgestellt. 

Autor: Markus Löblein; Fotos: BMW; Video: BMW