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Actionfilm zum Mitspielen

5 min Lesedauer

Need for Speed Payback und der digitale Zwilling des BMW M5:

Die aktuelle Auflage des ultimativen Rennspiel-Erlebnisses setzt den Spieler ans Steuer einer virtuellen Traumwagen-Flotte. Und exklusiv hinter das Lenkrad des BMW M5. Ein Besuch bei den Entwicklern.

Nach Arbeit schaut es nicht gerade aus, wenn man das Foyer der Kvarnbergsgatan 2 im schwedischen  Göteborg betritt. Der Raum erinnert eher an eine Hotelbar: klarer, skandinavischer Stil, ein Tresen aus Holz und Metall, darauf die Umrisse eines Geists. Wenn es etwas zu feiern gibt werden hier wirklich Getränke ausgeschenkt. Doch ansonsten entsteht in diesem gut designten Ambiente eines der beliebtesten Autorennspiele überhaupt: Need for Speed. Willkommen im Studio des Spieleentwicklers Ghost.

Rennspiel mit Tradition

Die Wiege von Need for Speed: Die Entwicklerstudios von Ghost in Göteborg.

Need for Speed ist in der Welt der Spiele ein Franchise mit großer Tradition. 23 Jahre sind vergangen, seitdem der erste Titel erschien, 24 Titel umfasst die ganze Reihe inzwischen. Ghost gehört zu Electronic Arts und damit zu einem der fünf größten Spielekonzerne weltweit.

Die Entwicklungszeit eines Spiels wie Need for Speed Payback ist enorm. Hunderte Menschen und unzählige Gewerke arbeiten mit. „Etwa zweieinhalb Jahre liegen zwischen den ersten Ideen und Entwürfen bis zum Erscheinen“, erklärt Will Graham, Senior Brand Manager von Need for Speed.

Die Zeiten, in denen solche Spiele nur in Jugendzimmern zu Hause waren, sind längst vorbei – wenn es sie jemals gab. Der durchschnittliche Spieler ist 35 Jahre alt. Alleine in Deutschland ist ein Viertel aller Gamer älter als 50 Jahre. „Das ist mittlerweile wirklich ein Generationen-Ding“, sagt Graham.

Wir haben Spieler, die schon als Jugendliche Need for Speed gespielt haben. Heute sind sie erwachsen, fahren Rennen gegen ihre eigenen Kinder. Das ist toll.
Will Graham

Senior Brand Manager of Need for Speed

NFS – Fahrspaß mit 80 virtuellen Modellen

Um Rundenzeiten geht es bei Need for Speed weniger. Es sind vielmehr Actionfilme zum Mitspielen, gespickt mit aberwitzigen Verfolgungsjagden. Zum Spaß gehören vor allem auch das Tunen und Modifizieren des persönlichen Fuhrparks.

Im ersten Teil von Need for Speed gab es neun Fahrzeuge zur Auswahl. Heute sind es 80 Modelle, die ihren Vorbildern auf der Straße bis ins kleinste Detail gleichen. Dafür sorgen Heidi Klinck und Bryn Alban. Sie sind für den Fuhrpark verantwortlich – im aktuellen Spiel sind neben dem BMW M5 auch ein  BMW M4 GTS, BMW X6 M und mehrere Baureihen des BMW M3 dabei.

Dass die Fahrzeuge im Spiel inzwischen so realistisch aussehen, hat stark mit der Rechenleistung von Computern und Konsolen wie PS4 und Xbox zu tun. „Außerdem arbeite ich hier nur mit Perfektionisten zusammen“, sagt Heidi Klinck und lacht. Die Kanadierin ist Lead Vehicle Artist und somit die ebenfalls perfektionistische Instanz, wenn es um die Optik der Fahrzeuge geht.

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Am Arbeitsplatz eines Need for Speed-Programmierers im Entwicklerstudio von Ghost.
Am Arbeitsplatz eines Need for Speed-Programmierers im Entwicklerstudio von Ghost.
Die Startlinie der Rennspiele von Need for Speed: Ein Blick in das Entwicklerstudio in Göteborg.
Die Kreativzentrale des Need for Speed-Entwicklerstudios erinnert an ein Design-Hotel.

Ein digitales Ebenbild für das Rennspiel

Sechs Monate dauert es, ein digitales Ebenbild eines Fahrzeugs für das Rennspiel zu kreieren. Nicht immer liegen den Programmierern und Designern alle Daten vor, die sie gerne hätten. Anzumerken ist das den finalen Modellen später aber nicht.

Wer sich für Spiele und Fahren begeistern kann, passt hervorragend ins Entwickler-Team – aber welche Fahrzeuge passen denn zur Need-for-Speed-Reihe? „Schwierige Frage“, sagt Graham. „Die Leute begeistern sich ja für sehr unterschiedliche Automobile. Für die einen ist es ein wahnsinnig teurer Supersportwagen. Für die anderen ist es vielleicht ihr erstes eigenes Auto. Obwohl sie es schon vor Jahren verkauft haben, können sie es jetzt wieder auf dem Bildschirm fahren und so tunen, wie sie es vielleicht früher gerne schon gemacht hätten.“ 

Im aktuellen Spiel setzt sich der Spieler schon in den ersten Minuten, übrigens zunächst in der Rolle der Frau der drei spielbaren Charaktere, hinter das Lenkrad eines neuen, dunkelblauen BMW M5. In keinem anderen Autorennspiel kann man die 600 PS starke Limousine derzeit über den Asphalt jagen. Schon nach wenigen Minuten liegt der Controller in nassgeschwitzten Händen, wenn die Kraftentfaltung bei der Beschleunigung nicht nur auf dem Tacho sichtbar wird, sondern sich zugleich im vollen, sonoren Dröhnen der Lautsprecher und der vorbeifliegenden Landschaft manifestiert.

Bryn Alban schwärmt: „Ein Fahrzeug wie der BMW M5 passt natürlich perfekt – nicht nur wegen der Technik und allem, was er unter der Haube hat. Dem M5 sieht man Kraft, Fahrspaß und Action schon auf den ersten Blick an.“

Zahlen und Fakten

6 Monate
dauert die digitale Umsetzung eines Fahrzeugs.

2,5 Jahre
dauert die Entwicklung eines neuen Spiels der Need-for-Speed-Serie.

108 Mrd. $
werden jährlich weltweit mit Videospielen umgesetzt.

41%
aller Videospieler in den USA sind weiblich.    

Unglaublich, aber da.

Der neue BMW M5 mit M xDrive

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