Gepanzerte Fahrzeuge: Dieser Ingenieur lässt es krachen

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BMW hat gut 130.000 Mitarbeiter. Einer davon verdient sein Geld damit, Autos zu beschießen und zu sprengen: Dr. Daniel Huber ist Ingenieur für Sonderschutzfahrzeuge. Hier gibt er exklusive Einblicke in seinen mitunter explosiven Beruf.

6. November 2019

Daniel Huber ist bei BMW für den Fahrzeugschutz von Sonderschutzfahrzeugen zuständig. Sein Büro befindet sich im Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) der BMW Group in München.

Auf einem streng abgeschirmten Areal in der Nähe von München steht ein brauner BMW X5 Protection VR6. Das Fahrzeug zeigt bereits unzählige Beschussspuren: Einschusslöcher im Blech, Sprünge in den Scheiben. „Achtung!“, schallt es über den Platz, gefolgt vom Ton einer Trillerpfeife. Dann peitschen drei Gewehrschüsse durch die Luft. Glassplitter fliegen. Eine Patronenhülse klimpert auf dem Betonboden. Von der Frontscheibe des gepanzerten Fahrzeugs steigt eine Staubwolke auf. Als sich der Glasstaub verzogen hat, folgt der Ruf zur Entwarnung: „Sicherheit!“

Daniel Huber nimmt seinen Gehörschutz ab, tritt aus dem stählernen Unterstand heraus und geht zum beschossenen Sicherheitsfahrzeug. Dort sucht bereits ein Mitarbeiter des Beschussamts München den Innenraum nach Projektilresten und Splittern ab. Dann inspiziert er eine Folie, die er hinter die Frontscheibe gespannt hatte.

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Vom Schreibtisch zum Sprengplatz: Begleiten Sie Daniel Huber hier im Video
Von einer Hebebühne aus kann der Schütze verschiedene Winkel einnehmen und so auch Angriffe von oben simulieren.

„Diese Folie hat die gleiche Widerstandskraft wie die menschliche Haut“, erklärt Daniel Huber. Wäre sie durch Splitter oder Teile des Projektils beschädigt worden, hätte das für menschliche Insassen des gepanzerten Autos eine Verletzungs- oder gar Lebensgefahr bedeutet. Die Folie ist aber unversehrt. „Passt“, sagt Daniel Huber zufrieden. Der Mitarbeiter des Beschussamts klebt außen am Fahrzeug drei grüne Aufkleber an die Einschusslöcher – als Zeichen dafür, dass der gepanzerte BMW X5 auch diesen Test bestanden hat.

Daniel Huber ist bei BMW der Ingenieur für Sicherheitsfahrzeuge oder Sonderschutzfahrzeuge, wie sie auch genannt werden. Der gebürtige Münchner ist verantwortlich für die komplette Schutzfunktion der Fahrgastzelle – und damit für die Unversehrtheit und das Leben der Passagiere.

(links) Kurze Pause beim Beschusstest des Sicherheitsfahrzeugs. Plexiglas schützt den Schützen vom Amt vor herumfliegenden Splittern. (rechts) Das Beschussamt München zertifiziert nicht nur Sicherheitsfahrzeuge, sondern auch Waffen und verschiedenste Arten von Munition.

„Die Käufer von gepanzerten Fahrzeugen sind neben den normalen Gefahren des Straßenverkehrs besonderen Bedrohungen ausgesetzt“, sagt Daniel Huber. „Dazu zählen vor allem Angriffe mit Schusswaffen und Sprengmitteln. Unsere Kunden vor diesen Gefahren zu schützen – das macht für mich die besondere Herausforderung und Motivation in meinem Beruf aus.“

Nach seinem Abitur überlegte Daniel Huber, ob er zur Polizei gehen oder studieren sollte. Er entschied sich für ein Maschinenbau-Studium an der TU München. Seine Diplomarbeit machte er bei BMW im Fachbereich Sicherheits- und Einsatzfahrzeuge. „So habe ich entdeckt, dass es in der Firma, in der ich immer arbeiten wollte, diesen spannenden Bereich gibt“, erzählt der 35-Jährige. „Und nach meiner Promotion an der Universität der Bundeswehr in Hamburg konnte ich hier meine Interessen für Maschinenbau und den Sicherheitsbereich miteinander verbinden.“

Die Kunden, die gepanzerte Fahrzeuge kaufen, sind besonderen Bedrohungen ausgesetzt. Dazu zählen vor allem Angriffe mit Schusswaffen und Sprengmitteln.
Daniel Huber

Ingenieur für BMW Sicherheitsfahrzeuge

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Der BMW X5 Protection VR6 bei der Zertifizierung als Sonderschutzfahrzeug. Die Bühne kann gekippt werden, damit ein Beschuss von oben möglich wird.
Der BMW X5 Protection VR6 bei der Zertifizierung als Sonderschutzfahrzeug. Die Bühne kann gekippt werden, damit ein Beschuss von oben möglich wird.
Mit blauen Punkten markieren die Mitarbeiter des Beschussamts München die Ziele für die nächste Schussreihe.
Ein Mitarbeiter des Beschussamts München legt an. Das Gewehr hat dasselbe Kaliber wie eine Kalaschnikow.
Der Schießstand ist auf einen Gabelstapler montiert. So können die Sicherheitsfahrzeuge aus verschiedenen Winkeln beschossen werden.
Ein Projektil hat die Unterkante der Scheibe des Schutzfahrzeugs getroffen. Glasstaub steigt auf.
Das Innere des Sicherheitsfahrzeugs ist mit einer Spezialfolie verkleidet. Sie ermöglicht das sofortige Erkennen eines Durchschusses.
Daniel Huber prüft die Folie. Sie hat keinerlei Beschädigungen. Bedeutet: Die Panzerung des Autos hat das Projektil und mögliche Splitter von der Fahrgastzelle abgehalten.
Jede Einschussstelle wird zur amtlichen Dokumentation mit einer Nummer versehen. Der Aufkleber mit grünem Kreis bedeutet: Beschusstest bestanden. Weder das Projektil noch Splitter sind in das Innere des gepanzerten Fahrzeugs gelangt.
Mehr als 300 Schuss geben die Prüfer des Beschussamts München auf das gepanzerte Fahrzeug ab. Allein die beschusstechnische Zertifizierung dauert eine Woche – gefolgt von den Sprengtests.
Die Testwaffe bei der Beschusszertifizierung. Ihr Kaliber entspricht dem einer AK-47, besser bekannt als Kalaschnikow.

Das neue Sicherheitsfahrzeug von BMW

Seit 2011 ist Daniel Huber bei BMW. Sein jüngstes Produkt ist der BMW X5 Protection VR6. „Vehicle Resistance 6“ steht für die sogenannte Beschussklasse (maximal VR10). Diese wird im Fall von BMW durch das Beschussamt München, eine Abteilung des Bayerischen Eichamts, geprüft und bei Erfolg mit einem weltweit anerkannten Zertifikat versehen. Ein gepanzertes Fahrzeug der Beschussklasse VR6 muss dem Beschuss mit einem Sturmgewehr AK-47 (auch bekannt als Kalaschnikow) standhalten. Zusätzlich sind die BMW Sicherheitsfahrzeuge gegen Sprengstoffanschläge geschützt.

CO2-Emission 298 g/km (kombiniert)
Kraftstoffverbrauch 13,0 l/100 km (kombiniert)

Die Zertifizierung durch das Beschussamt und der abschließende Sprengtest sind für Daniel Huber die spannendsten Momente in der Entwicklung eines BMW Sicherheitsfahrzeugs. „Wenn beim Beschuss ein Projektil oder Splitter ins Fahrzeug eindringt, sprechen wir von einem Durchschuss“, erklärt er. Ein Durchschuss würde für Huber bedeuten: Das von ihm gepanzerte Auto wäre bei der amtlichen Zertifizierung durchgefallen.

Entsprechend konzentriert beobachtet Daniel Huber, wie der Schütze des Beschussamts wieder anlegt. Eisenkern-Munition, Kaliber 7,62 x 39 mm. Die Prüfer vom Amt nehmen vor allem vermeintliche Schwachstellen des Sonderschutzfahrzeugs ins Visier: Nahtstellen zwischen den gepanzerten Bauteilen wie etwa die Fensterfugen oder die Türrahmen.

Diesmal schlagen drei Projektile rund um das Türschloss ein. Es sind die letzten von insgesamt 306 Schüssen. Wieder inspiziert ein Behördenmitarbeiter den Innenraum und die Folie, wieder keine Anzeichen eines Durchschusses. Der BMW X5 Protection VR6 hat damit die amtliche Beschusszertifizierung bestanden. Aber Daniel Huber ist noch nicht nach Feiern zumute. Denn in der nächsten Woche steht noch die Sprengzertifizierung an.

Blick durch das Zielfernrohr im Beschussamt München.

Panzerglas & Co.: Materialtests im Beschusskanal

Schon lange vor dem Beschuss des Gesamtfahrzeugs hat Daniel Huber die für die Panzerung der Fahrgastzelle verwendeten Materialien getestet. „Viele Zulieferer lassen ihren Stahl oder ihr Panzerglas bereits amtlich zertifizieren“, erklärt er. „Wir haben bei BMW aber den Anspruch, dass wir alle Materialien für gepanzerte Fahrzeuge selbst noch einmal testen und zertifizieren lassen.“ Dies geschieht im Beschusskanal des Beschussamts München. Dort lässt Daniel Huber regelmäßig Platten aus Panzerstahl, Sicherheitsglas oder Faserwerkstoffen wie Aramid beschießen. Auch hier ist das entscheidende Kriterium der Durchschuss.

(links) Scheibenschießen mal anders: eine Panzerglas-Probe im Beschussamt München. (rechts) Kunstfasern wie Aramid (besser bekannt unter dem Markennamen Kevlar) werden als Schutz vor Splittern in gepanzerten Fahrzeugen verbaut.

Bei den Tests im Beschusskanal wird „Tacheles geredet“, sagt Huber und erinnert sich schmunzelnd an einen Fabrikanten, der ihm ein angeblich beschusssicheres Raumfahrtmaterial zum Test überließ. „Schon beim Beschuss mit einem mittleren Kaliber zerbarst die 18.000 Euro teure Testplatte in tausend Teile.“

Bei den Materialien gebe es „laufend Innovationen“, erklärt Huber. Wenn etwa eine neue Stahllegierung bei gleicher Schutzwirkung einen Millimeter dünner ausfällt, sind das pro Quadratmeter acht Kilogramm weniger Gewicht. Neben der Sicherheit ist Gewichtsersparnis das wichtigste Ziel in der Entwicklungsarbeit von Daniel Huber. Sonderschutzfahrzeuge sollen möglichst leicht sein, nicht zuletzt, um schnell einer Gefahrensituation entkommen zu können. Für solche Manöver bietet die BMW Driving Experience auch spezielle Fahrertrainings.

Ein Lieferant bot uns ein angeblich beschusssicheres Raumfahrtmaterial an. Doch beim Beschusstest zerbarst die 18.000 Euro teure Testplatte in tausend Teile.
Daniel Huber

Ingenieur für BMW Sicherheitsfahrzeuge

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5 Fakten zu BMW Sicherheitsfahrzeugen
  • Wie heißt das neue gepanzerte Fahrzeug von BMW?
    Auf der IAA 2019 wurde der BMW X5 Protection VR6 vorgestellt, Nachfolger des BMW X5 Security und des BMW X5 Security Plus.

  • Wie viel wiegt ein Sonderschutzfahrzeug?
    Das Zusatzgewicht hängt vom Ausmaß der Panzerung des Autos und von der Ausstattung ab. In der Schutzklasse VR6 wiegt die Panzerung rund 800 kg.

  • Haben Sicherheitsfahrzeuge einen speziellen Motor?
    Nein. Die gepanzerten Fahrzeuge von BMW sind mit den jeweils stärksten Serienmotoren ausgestattet. Der BMW X5 Protection VR6 hat den 530-PS-Motor aus dem BMW X5 M50i.

  • Wo werden BMW Sicherheitsfahrzeuge gebaut?
    Das Basisfahrzeug des BMW X5 Protection VR6 wird im BMW Werk in Spartanburg (USA) gebaut (➜ Besuch in South Carolina). Die Nachrüstung als Sonderschutzfahrzeug erfolgt in einem BMW Werk in Mexiko.

  • Wie viel kostet ein BMW Sicherheitsfahrzeug?
    Hier ist eine allgemeine Auskunft nicht möglich. Alle Preise auf Anfrage.

Zum Sicherheitskonzept gehören Leichtigkeit und Diskretion

Das Fahrwerk und die Elektronik, wie etwa die Stabilitätskontrolle DSC, werden bei gepanzerten Fahrzeugen von BMW an das höhere Gewicht angepasst, ebenso relevante Bauteile. Dazu gehören stärkere Fensterhebermotoren für die schweren Panzerglas-Scheiben. Weil das zulässige Gesamtgewicht von Sicherheitsfahrzeugen in der Regel mehr als 3,5 Tonnen beträgt, benötigt man dafür in Deutschland einen Lkw-Führerschein der Klasse C1. Auch das Fahrgefühl ist laut Huber anders – besonders beeindruckend: „Durch die verbauten Schutzplatten hört man kaum Umgebungs- oder Fahrgeräusche. Dadurch klingt der Motor noch viel satter als bei einem Serienfahrzeug.“

Ein weiteres wichtiges Ziel in der Entwicklung von gepanzerten Autos ist Unauffälligkeit. „Die Nutzer von Sicherheitsfahrzeugen sollen möglichst nicht bemerken, dass sie in einem gepanzerten Fahrzeug sitzen, sondern den gleichen Komfort wie in einem Serienfahrzeug genießen“, sagt Daniel Huber. Auch nach außen hin wünschen die meisten Kunden einen diskreten Auftritt – zum Beispiel Mitarbeiter von Botschaften in für sie gefährlichen Ländern und Regionen. „Je weniger ein gepanzertes Fahrzeug auffällt, desto weniger wird es zur Zielscheibe“, erklärt Huber. Diese Taktik scheint aufzugehen. BMW hat 40 Jahre Erfahrung als Hersteller von Sonderschutzfahrzeugen. Huber sind aber nur ganz wenige konkrete Angriffe bekannt.

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Materialtests nimmt Daniel Huber im Beschusskanal des Beschussamts München vor – hier mit einer Panzerstahlplatte.
Materialtests nimmt Daniel Huber im Beschusskanal des Beschussamts München vor – hier mit einer Panzerstahlplatte.
Für einen Beschusstest fertigt ein Mitarbeiter des Amts zunächst die Testmunition an, indem er das Schießpulver (Nitrocellulose) abwiegt.
Daniel Huber mit der Testpatrone. Die Geschossgeschwindigkeit wird nun mithilfe einer Hochleistungs-Lichtschranke überprüft. Ist das Projektil langsamer, als die Prüfvorschriften festlegen, wird eine neue Patrone mit etwas mehr Schießpulver gefüllt – und umgekehrt.
Der mehr als 40 Meter lange Beschusskanal im Beschussamt München. Vorne der gelbe Schießbock, dahinter die Lichtschranke. Die Schussweite zum getesteten Material beträgt in der Regel 10 Meter.
Daniel Huber nimmt Maß. Den Materialbeschuss dürfen aber ausschließlich Mitarbeiter des Beschussamts durchführen, damit alles seine Richtigkeit hat.
Geschützt vor Splittern, beobachtet Daniel Huber den Probeschuss auf das neue Material. Hält es den Anforderungen für gepanzerte Fahrzeuge stand?
Glatter Durchschuss. Diese Stahlprobe hat den Test nicht bestanden und wird nicht in einem Sicherheitsfahrzeug verbaut.

Neue Bedrohungslagen erfordern neue Sicherheitskonzepte

Daniel Hubers Kunden sind in erster Linie Sicherheitsbehörden aus aller Welt. Der gepanzerte BMW X5 wird häufig als taktisches Begleitfahrzeug im Personenschutz angewendet oder wenn das Gelände den Einsatz einer gepanzerten Limousine nicht zulässt. Mit seinen Kunden ist Daniel Huber regelmäßig im Austausch, zum Beispiel über neue Bedrohungslagen. So haben in den vergangenen Jahren Drohnenangriffe mit Sprengsätzen zugenommen. Der BMW X5 Protection VR6 hat deshalb optional ein besonders geschütztes Dach.

Autos beschießen und ansprengen – das klingt nach einem Traumjob für einen Waffennarren oder Pyromanen. Doch davon ist Daniel Huber weit entfernt, auch privat ist er weder Sportschütze noch Jäger. Stattdessen reizt ihn die ganzheitliche Arbeit: „In der Entwicklung von Serienfahrzeugen hat man einen klar definierten Zuständigkeitsbereich, oft nur für ein einziges Bauteil. Ich hingegen betreue ein komplettes Fahrzeug: von vorne bis hinten, vom Unterboden bis zum Dach – und von der ersten Idee über die Strategie bis hin zum letzten Test.“

Viele Schutzkonstruktionen kann Daniel Huber mit Computersimulationen überprüfen. „Aber letztlich muss sich jede Konstruktion und jedes Material bei realen Tests beweisen“, sagt der promovierte Ingenieur.

Was ist ein Sonderschutzfahrzeug?

Sonderschutzfahrzeuge sind PKW oder Nutzfahrzeuge mit einer speziellen Panzerung. Sie soll die Insassen oder die Ladung vor äußeren Angriffen etwa mit Schusswaffen oder Sprengmitteln schützen. Als Materialien werden Panzerstahl, Panzerglas und Kunststoffe wie Aramide verwendet.

Finaler Test für das gepanzerte Fahrzeug von BMW: 15 Kilogramm TNT-Äquivalent

Zu guter Letzt muss sich jedes BMW Sicherheitsfahrzeug auf dem Sprengplatz beweisen – bei der sogenannten sprengtechnischen Erprobung. Dazu werden über und unter dem Fahrzeug verschiedene Handgranaten gezündet. Den Abschluss bildet die seitliche Ansprengung. Dabei explodiert vier Meter neben dem Fahrzeug eine Ladung, die der Sprengkraft von 15 Kilogramm TNT entspricht. Im Innenraum des gepanzerten Fahrzeugs sitzen dabei Dummies mit Drucksensoren, die den Einfluss auf den menschlichen Körper messen.

Die Sprengtests des BMW X5 Protection VR6 finden einige Tage nach der Beschusszertifizierung statt. Aber nicht einmal wir von der BMW.com dürfen dabei zuschauen. Mit aller gebotenen Diskretion gibt uns Daniel Huber zu erkennen, warum: Ein Kunde werde anwesend sein, der keine Reporter und keine Fotografen wünscht. So ganz gewöhnlich ist der Ingenieursjob von Daniel Huber eben nicht. 

Eines aber können wir hier verraten: Der BMW X5 Protection VR6 hat auch die Sprengtests bestanden.

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Sicherheit an Bord: Ausstattungs-Highlights des BMW X5 Protection VR6
(links) Das Kontrollpanel im BMW X5 Protection VR6 mit den Schaltern für die Sonderausstattung. (rechts) Eine Seitenscheibe aus 30 mm dickem Panzerglas.

„Q“ lässt grüßen: Die Ausstattungsliste von Sonderschutzfahrzeugen erinnert ein bisschen an die Fahrzeuge aus Agentenfilmen. Der BMW X5 Protection VR6 hat an Bord:

  • Scheiben aus bis zu 30 Millimeter dickem Sicherheitsglas sowie mehr als 4 Millimeter dicken Panzerstahl auf allen Seiten der Fahrgastzelle.
  • Bei einem Überfall verriegelt das Fahrzeug die Fenster und Türen, begleitet von einem visuellen und akustischen Signal.
  • Über die Wechselsprechanlage halten die Passagiere Kontakt zur Außenwelt, ohne dafür Fenster oder Türen zu öffnen.
  • Reifen mit Notlaufeigenschaften ermöglichen auch nach einem Druckverlust eine sichere Weiterfahrt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h.
  • Blaulicht im Kühlergrill und als Aufsatz für das Dach.

Fotos: Andre Kirsch; Autor: Ingo Wilhelm; Video: Monacoframe

Rundum sicher.

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