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Die unberührteste Skipiste der Welt – No Man’s Land

4 min Lesedauer

Sie wagen, was bisher kein Mensch vor ihnen gewagt hat – eine Freeride Expedition in die Antarktis. Zwei Abenteurer, zwei Paar Ski, 240 Kilo Equipment und mehr als zwanzig Millionen Quadratkilometer Eis und Schnee. Die Vorbereitung der beiden BMW Athleten Matthias Mayr und Matthias Haunholder für ihre bisher extremste Reise.

Ein Freeride am Ende der Welt

„Wenn dir in der Antarktis etwas zustößt, kannst du nicht einfach auf ein Rettungsteam warten. Du musst deinen Fähigkeiten und deinem Team hundert Prozent vertrauen“, sagt Mattias Haunholder kurz bevor er mit seinem langjährigen Weggefährten Matthias Mayr die Komfortzone in Mitteleuropa verlässt. Um nicht nur Neuland zu betreten sondern erstmals die höchsten Berge der Antarktis mit Skiern zu befahren.

Beide sind extrem erfahrene Expeditionsskifahrer und rastlose Entdecker der wirklich einsamen Bergregionen dieser Welt. Sie wissen, was No Man’s Land bedeutet: „eine Expedition zum kältesten Ort der Welt. Mitten rein, in den größten weißen Fleck des Planeten. Knapp 200 km auf Tourenski Richtung Berge. Und dann rauf auf die höchsten Gipfel des Kontinents."

Wenn es windstill ist, müssen wir die ganze Strecke auf Ski gehen – und jeder von uns mehr als hundert Kilogramm Ausrüstung in einem Schlitten hinter sich herziehen. Das kann zwei Wochen oder mehr dauern.

Auf der Suche nach dem Extremen

No Man’s Land ist keine Expedition wie jede andere. Aber Matthias Mayr und Matthias Haunholder sind auch keine Abenteurer wie viele andere. Die beiden in Tirol lebenden Skiabenteurer und Filmemacher zählen zu den erfolgreichsten Freeridern ihrer Generation. Es zieht sie in die abgelegenen Regionen dieser Welt, zuletzt auf die menschenleere Vulkaninsel Onekotan, Teil des eher lebensfeindlichen, windumtosten Archipels im eisigen Pazifik zwischen Russland und Japan. Ihre jüngste Expedition führt sie dorthin, wo bislang kaum ein Mensch war.

Training und Vorbereitung für jeden Millimeter im ewigen Eis

Eine Ski-Expedition in die Antarktis erfordert mehr als nur exzellente Tiefschnee-Skills. No Man’s Land ist seit 15 Monaten in der Feinplanung. Wie viele Essensreserven sind nötig, wenn ein Schneesturm länger als eine Woche dauert? Was tun, wenn jemand in eine Gletscherspalte fällt? Wie am effizientesten die enormen Strecken bewältigen?

Matthias und Matthias mussten beide komplett neue Techniken erlernen, ohne die man in der Antarktis nicht weit kommt. Eine der wichtigsten ist das Kitesurfen, welche den beiden die Bewältigung der endlosen Distanzen auf Skiern ermöglichen soll.

So lernten die beiden Bergsportler wenige Monate zuvor in Südspanien die Grundlagen des Kitens – „Wenn es windstill ist, müssen wir die ganze Strecke auf Ski gehen – und jeder von uns mehr als hundert Kilogramm Ausrüstung in einem Schlitten hinter sich herziehen. Das kann zwei Wochen oder mehr dauern. Wenn der Wind perfekt weht, können wir die Distanz durch das Kiten auch in wenigen Tagen schaffen.“

Tests bei -60° Grad

In der Kältekammer von BMW unterzogen die beiden zusätzlich bei Extremtemperaturen jede Komponente der Ausrüstung einem Härtetest. Ob das Equipment auf einer Expedition funktioniert, ist nicht bloß eine Komfortfrage. „Von allen wichtigen Ausrüstungsgegenständen musst du immer ein Ersatzteil dabei haben: Schneebrillen, Bindungen, Ski – wir werden dort keinen Shop finden, bei dem man sich was Neues kaufen kann.“

Eine Expedition ins Ungewisse

Schon der Weg dorthin ist eine Mission für sich. „Wir fliegen bis Buenos Aires, werden dann alles, was wir an Ausrüstung im ewigen Eis brauchen mit dem BMW X3 bis an die südlichste Spitze Südamerikas fahren – von dort geht es mit einem der regelmäßigen Versorgungsflüge in die Antarktis.“ Wo die Reise erst richtig beginnt. „Hier beginnen die Fragezeichen für uns“, sagt Matthias Haunholder.

Was sie am Ziel der Reise erwartet, können sie vor Abreise nicht genau sagen. Auf jeden Fall von Eis bedeckte Berge, noch nie befahrene Gipfel und definitiv Gletscherspalten. „Viele denken bei der Antarktis immer nur an flache, endlose Eiswüsten – aber der höchste Gipfel misst mehr als der Montblanc.“ Sie wollen beweisen, dass man auch diese steilen Berge spektakulär befahren kann, wo selbst erfahrene Extremskifahrer wenige Chancen auf gute Abfahrten sehen, weil es schlicht zu eisig, zu extrem erscheint.

Und das Risiko?

„Wir sind Sportler, die Gefahren absolut ernst nehmen“, sagt Matthias Mayr. „Wir sind nicht einfach Freerider, sondern vor allem auch Risikomanager. Denn du musst jede Sekunde da draußen in der Lage sein, auf unerwartete Situationen richtig zu reagieren.“

Das Wetter ist neben Gletscherspalten die große unbekannte Variable. Es kann den Trip zu einem einzigartigen Genuss machen – oder zur Hölle am Ende der Welt. „Wenn eine Sturmfront aufzieht, kann es schnell -50 Grad oder kälter werden. Der einzige Zufluchtsort ist dann unser Zelt“, sagt Matthias Haunholder.

Wenn so ein Sturm eine Woche dauert, wird es wirklich hart.“ Die zwei lächeln. „Wir gehen davon aus, dass wir mit einigen ernsten Situationen umgehen müssen. Wir werden definitiv an unsere Grenzen gehen. Es wird in jeder Hinsicht: next level.

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Hintergrund

Matthias Mayr, Jahrgang 1981, und Matthias „Hauni“ Haunholder, Jahrgang 1979, sind zwei österreichische Freeride-Profis und BMW Athleten, die sich vor allem mit spektakulären Ski-Expeditionen in abgelegene Gebirgsregionen einen Namen gemacht haben. Bei der Reise in die Antarktis werden sie von Kameramann Johannes Aitzetmüller begleitet, mit dem sie auch schon Filme wie „The White Maze“ oder „Auf den Spuren der Ersten“ realisierten.

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